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Kunden, die Regenjacken für die Arbeit kauften, interessieren sich auch für:
Inhalt
- Was macht eine gute Arbeits-Regenjacke aus?
- Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität: Die entscheidenden Kennwerte
- Vergleichstabelle
- Warnschutz-Regenjacken: Wann sind sie Pflicht?
- Regenjacke oder Regenmantel für die Arbeit – was passt besser?
- Regenanzug für Herren: Jacke und Regenhose als Team
- Softshelljacke vs. Regenjacke für die Arbeit
- Größe richtig wählen: So sitzt die Regen-Arbeitsjacke perfekt
- Pflege und Lebensdauer: So bleibt die Arbeits-Regenjacke langlebig
- Normen und Vorschriften für Regenbekleidung im Arbeitsschutz
- FAQ
Arbeits-Regenjacken für Herren
Stellen Sie sich vor, Sie stehen morgens um 7 Uhr auf der Baustelle und der Regen prasselt in Schräglage gegen Ihren Oberkörper. Spätestens nach zwei Stunden zeigt sich, ob Ihre Regenjacke fürs Handwerk wirklich hält, was sie verspricht. Der Markt ist groß, die Unterschiede zwischen den Modellen sind es auch – und eine falsche Wahl kostet Sie nicht nur Komfort, sondern im schlimmsten Fall die Gesundheit. Dieser Ratgeber hilft Ihnen, die passende Regen-Arbeitsjacke für Herren zu finden: sachlich, klar und ohne Umwege.
Was macht eine gute Arbeits-Regenjacke aus?
Eine Arbeits-Regenjacke trägt andere Anforderungen als eine Freizeitjacke für den Sonntagsspaziergang. Im Arbeitsalltag kommt es auf eine Kombination aus mehreren Eigenschaften an:
- Wasserdichtigkeit: Nur eine Jacke mit versiegelten oder verklebten Nähten schützt auch bei anhaltendem Regen zuverlässig.
- Atmungsaktivität: Wer körperlich arbeitet, schwitzt – eine atmungsaktive Membran verhindert den Wärmestau im Inneren.
- Strapazierfähigkeit: Robuste Materialien wie verstärktes Polyester oder PU-beschichtete Gewebe halten Abrieb, Reißbelastungen und täglichen Einsatz aus.
- Funktionsdetails: Verdeckte Kapuze, Reflektorstreifen, viele Taschen und verstellbare Manschetten machen den Unterschied im Arbeitsalltag.
Wenn Sie Ihre Mitarbeiter mit Arbeitskleidung ausstatten möchten, sollten Sie die Regen-Arbeitsjacke nicht als Einzelartikel betrachten, sondern als Teil eines durchdachten Bekleidungskonzepts. Eine Jacke, die zu eng ist, um darunter eine Fleecejacke zu tragen, verliert ihren Wert im Winter sofort.
Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität: Die entscheidenden Kennwerte
Zwei Kennwerte entscheiden über die Qualität einer Arbeits-Regenjacke – und werden oft missverstanden. Die Wassersäule gibt an, wie viel Wasserdruck das Material aushält, bevor es durchnässt. Für leichte Regenschauer reichen 5.000 mm aus. Wer auf der Baustelle oder im Straßenbau tätig ist und bei Starkregen arbeitet, sollte zu Modellen mit mindestens 10.000 mm greifen – Jacken mit 20.000 mm Wassersäule bieten den höchsten Schutz und sind auch bei längerem Regen unter körperlicher Belastung zuverlässig.
Der zweite Wert ist die Atmungsaktivität, gemessen in der Menge an Wasserdampf, die das Material pro Quadratmeter und 24 Stunden durchlässt. Eine atmungsaktive Regenjacke für die Arbeit mit Herren-Passform ist besonders dann wichtig, wenn Sie körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten ausführen. Wenn Sie sich entscheiden: Lieber eine Jacke mit etwas niedrigerer Wassersäule, dafür aber hoher Atmungsaktivität wählen, wenn Sie viel in Bewegung sind – denn ein Schweißstau von innen macht die Jacke funktional wertlos.
Vergleichstabelle
| Produktart | Schutz gegen Regen | Warnschutz | Typischer Einsatz | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Leichte Regen-Arbeitsjacke | Mittel (bis ca. 10.000 mm) | Optional | Handwerk, Lager, gelegentlicher Außeneinsatz | Leicht, gut packbar, für wechselhaftes Wetter |
| Robuste Regen-Arbeitsjacke | Hoch (ab 10.000 mm, versiegelte Nähte) | Optional / mit Reflektoren | Baustelle, Straßenbau, Outdoor-Arbeit | Strapazierfähig, verstärkte Bereiche, viele Taschen |
| Warnschutz-Regenjacke | Hoch (ab 10.000 mm) | EN ISO 20471 Klasse 2 oder 3 | Straßenbau, Gleisanlagen, Müllentsorgung | Gesetzlich vorgeschrieben in Gefahrenbereichen |
| Regenanzug (Jacke + Hose) | Sehr hoch (kompletter Körperschutz) | Optional oder nach EN ISO 20471 | Garten-/Landschaftsbau, Forstwirtschaft, Tiefbau | Maximaler Schutz, Jacke und Hose aufeinander abgestimmt |
| Softshelljacke als Regenschutz | Gering (wasserabweisend, nicht wasserdicht) | Nein | Leichter Nieselregen, Übergang Herbst/Frühling | Hohe Atmungsaktivität, komfortabler Tragekomfort |
Warnschutz-Regenjacken: Wann sind sie Pflicht?
Auf Baustellen, im Straßenbau, bei der Abfallwirtschaft oder überall dort, wo Fahrzeuge und Maschinen in der Nähe sind, ist eine Warnschutz-Regenjacke nach EN ISO 20471 keine Kür, sondern gesetzliche Pflicht. Die Norm unterscheidet drei Warnschutzklassen:
- Klasse 1: Für Bereiche mit geringem Gefahrenpotenzial – die Mindestanforderung an reflektierende Flächen ist hier am niedrigsten.
- Klasse 2: Standard auf vielen Baustellen – ausreichend retroreflektierende Streifen und Signalfarbe (Gelb oder Orange).
- Klasse 3: Höchste Schutzklasse – für Arbeiten auf Autobahnen, Gleisanlagen oder in der Nähe schnell fahrender Fahrzeuge.
Achten Sie darauf, dass die Warnschutz-Regenjacke auch bei Regen ihre volle Warnwirkung entfaltet. Manche Modelle verlieren die Reflexionswirkung, sobald das Material nass ist – ein Qualitätsmerkmal, das Sie vor dem Kauf prüfen sollten. Wer seine Belegschaft ausstatten möchte, findet im Bereich Warnschutzkleidung weitere Optionen für ein vollständiges Schutzkonzept.
Regenjacke oder Regenmantel für die Arbeit – was passt besser?
Die Entscheidung zwischen einer Regenjacke und einem Regenmantel für die Arbeitskleidung hängt stark vom Einsatzbereich ab. Regenjacken für die Arbeit enden in der Regel an der Hüfte oder Oberschenkelhöhe – sie bieten mehr Bewegungsfreiheit und sind bei körperlich aktiven Tätigkeiten wie auf dem Bau oder im Handwerk die erste Wahl. Ein Regenmantel hingegen reicht häufig bis zum Knie oder länger und schützt auch die Hosen-Oberfläche vor Nässe – ideal für Tätigkeiten mit weniger Bewegung, etwa auf dem Betriebsgelände oder bei Kontroll- und Sicherheitsaufgaben im Freien.
Wenn Sie als Unternehmer beide Bereiche abdecken müssen: Eine Kombination aus langer Regenjacke und Regenhose ist flexibler als ein Regenmantel und schützt in der Regel besser, weil Jacke und Hose unabhängig voneinander angepasst werden können. Mehr zu passenden Unterzieh- und Kombinationslösungen finden Sie in unserer Kategorie Softshelljacken.
Regenanzug für Herren: Jacke und Regenhose als Team
Wenn Sie oder Ihre Mitarbeiter bei jedem Wetter draußen arbeiten, sollten Sie über einen kompletten Regenanzug für Herren nachdenken – also die Kombination aus Regen-Arbeitsjacke und passender Regenhose. Der entscheidende Vorteil: Ein aufeinander abgestimmtes Set dichtet auch an der Übergangsstelle zwischen Jacke und Hose zuverlässig ab. Besonders auf der Baustelle, im Garten- und Landschaftsbau oder bei Outdoor-Arbeiten, bei denen man häufig kniet oder bückt, macht das einen spürbaren Unterschied.
Bei der Auswahl der Regenhose gilt: Latz-Regenhosen bieten besseren Schutz am Rücken- und Bauchbereich, schränken aber die Bewegungsfreiheit stärker ein. Regenhosen ohne Latz sind schneller an- und ausgezogen – praktisch, wenn sich das Wetter schnell ändert. Achten Sie darauf, dass Jacke und Hose denselben Warnschutzstandard erfüllen, wenn beides zusammen als Schutzkleidung gewertet werden soll.
Softshelljacke vs. Regenjacke für die Arbeit
Viele Handwerker und Outdoor-Arbeiter fragen sich: Reicht eine Softshelljacke, oder brauche ich wirklich eine dedizierte Regenjacke? Die Antwort hängt vom Klima und der Intensität des Regens ab. Softshelljacken sind wasserabweisend, nicht wasserdicht – sie halten leichten Nieselregen für eine Weile ab, sind dafür aber deutlich atmungsaktiver und angenehmer zu tragen. Sobald es länger oder stärker regnet, stoßen sie an ihre Grenzen.
Wenn Sie in wechselhaftem Wetter arbeiten, kombinieren viele Profis beide Konzepte: die Softshelljacke als wärmende Zwischenschicht, die atmungsaktive Regenjacke für die Arbeit als äußere Wetterschutzschicht darüber. Dieses 2-in-1-Prinzip ist besonders im Herbst und Winter sinnvoll, wenn Temperaturen und Niederschlag unberechenbar sind. Achten Sie dabei auf ausreichend Schnittweite bei der Regenjacke, damit sie komfortabel über der Softshelljacke getragen werden kann.
Größe richtig wählen: So sitzt die Regen-Arbeitsjacke perfekt
Ein häufiger Fehler: die Arbeits-Regenjacke in der Normalgröße kaufen – und dann feststellen, dass sie über dem Arbeitssweatshirt oder dem Fleecepullover viel zu eng sitzt. Wählen Sie für eine Arbeits-Regenjacke grundsätzlich eine Konfektionsgröße größer als Ihre normale Kleidergröße, wenn Sie sie als Oberschicht tragen. Bei XXL-Größen und Übergrößen gilt dasselbe Prinzip – prüfen Sie immer die Maßtabelle des Herstellers und messen Sie Brust- und Schulterumfang, bevor Sie bestellen.
Weitere Passform-Kriterien für den Arbeitsalltag:
- Ärmel sollten lang genug sein, um beim Strecken der Arme nicht hochzurutschen.
- Der Saum sollte vorne und hinten lang genug sein, um beim Bücken die Lendengegend zu bedecken.
- Verstellbare Kapuzen und Manschetten erhöhen den individuellen Tragekomfort erheblich.
Wenn Sie Regenjacken für eine ganze Belegschaft beschaffen, empfehlen wir, verschiedene Größen anzubieten – von S bis XXXL – damit jeder Mitarbeiter eine gut sitzende Jacke trägt, die ihren Schutzfunktionen gerecht wird.
Pflege und Lebensdauer: So bleibt die Arbeits-Regenjacke langlebig
Selbst die robusteste Regen-Arbeitsjacke verliert über Zeit ihre Wasserdichtigkeit – aber Sie können den Prozess deutlich verlangsamen. Der wichtigste Schritt: regelmäßiges Waschen nach Herstellervorgabe. Fetthaltige Verunreinigungen und Schmutz setzen sich in die Membran und ruinieren die Funktion schneller als normaler Verschleiß. Waschen Sie die Jacke bei der angegebenen Temperatur – meist 30 °C – mit mildem Waschmittel ohne Weichspüler. Weichspüler verstopft die Poren der Membran und mindert die Atmungsaktivität dauerhaft.
Nach dem Waschen ist regelmäßiges Imprägnieren entscheidend: Spezielle DWR-Imprägniermittel (Durable Water Repellency) reaktivieren die Außenbeschichtung. Viele Hersteller empfehlen außerdem, die Jacke nach dem Waschen im Trockner bei niedriger Temperatur zu trocknen, da die Wärme die DWR-Beschichtung reaktiviert. Wenn Wassertropfen nicht mehr abperlen, sondern ins Material einziehen, ist es Zeit zu imprägnieren – das verlängert die Lebensdauer Ihrer Jacke erheblich und spart die Kosten für eine Neubeschaffung.
Normen und Vorschriften für Regenbekleidung im Arbeitsschutz
Für Unternehmen, die ihren Mitarbeitern Regenbekleidung als persönliche Schutzausrüstung (PSA) zur Verfügung stellen, gelten klare gesetzliche Vorgaben. Die wichtigsten Normen im Überblick:
- EN 343: Regelt den Schutz gegen Niederschlag – in den Klassen 1 bis 3 für Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität. Eine Klasse-3-Zertifizierung nach EN 343 ist die höchste Schutzstufe gegen Regen.
- EN ISO 20471: Norm für Warnschutzkleidung mit Klassen 1–3 – regelt Mindestflächen für retroreflektierende Streifen und fluoreszierende Materialien.
Arbeitgeber sind nach dem Arbeitsschutzgesetz verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und auf dieser Basis geeignete PSA bereitzustellen. Wer Mitarbeiter in Bereichen mit Verkehr oder Maschinen einsetzt, muss eine entsprechende Warnschutz-Regenjacke bereitstellen – eine Standard-Regenjacke ohne Norm erfüllt diese Anforderung nicht. Ergänzend zur Regenjacke finden Sie bei Promostore auch weitere Arbeitskleidung und Sicherheitsartikel, die Ihr Schutzkonzept komplettieren.
FAQ
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Welche Wassersäule sollte eine Arbeits-Regenjacke mindestens haben?
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Wann ist eine Warnschutz-Regenjacke nach EN ISO 20471 Pflicht?
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Was ist der Unterschied zwischen einer Arbeits-Regenjacke und einer Outdoor-Regenjacke?
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Wie groß soll ich eine Arbeits-Regenjacke bestellen?
-
Wie pflege ich eine Arbeits-Regenjacke richtig?
-
Brauche ich zum Regenjacken-Set auch eine Regenhose?
Promostore-Service
- Kostenloser E-Proof am selben Tag
- Professioneller kostenfreier Datencheck
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- Zahlreiche Artikel verfügbar mit Express-Lieferung
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- Viele verschiedene Veredelungen und Druckpositionen möglich
